Einsatzfahrzeuge



Einsatzleitwagen (ELW) 1

Der ELW dient der Führung und Koordination von feuerwehrtaktischen Einheiten. Seine Aufgabe liegt im Transport der Eisatzleitung mitsamt deren Ausrüstung, der Bereitstellung von Geräten zur Erkundung und Führung sowie zur Abwicklung des Funkverkehrs, z.B. mit der Einsatzstelle.


Tanklöschfahrzeug (TLF) 8/24

Das TLF verfügt als wesentliches Merkmal über eine festeingebaute Feuerlöschpumpe sowie einen großen Löschwasserbehälter, der eine erste Brandbekämpfung über einen bestimmten Zeitraum ohne externe Wasserversorgung ermöglicht. So dient das Fahrzeuge vornehmlich für einen raschen ersten Löschangriff bei Brandeinsätzen, bis die Löschwasserversorgung, z.B. über das öffentliche Hydrantennetz, hergesetllt ist. An Einsatzstellen ohne Löschwasserentnahmestelle, wie etwa bei Vegetationsbränden (z.B. Waldbränden), können Tanklöschfahrzeuge auch im Pendelverkehr eingesetzt werden, um Löschwasser zur Einsatzstelle zuzuführen. Das Fahrzeug verfügt über Allradantrieb, eine Schnellangriffseinrichtung und eine Dachluke in der Fahrerkabine, durch die auch während der Fahrt Löscharbeiten durchgeführt werden können (pump&roll, ebenfalls über die Schnellangriffseinrichtung). Die Besatzung in Form eines selbständigen Trupps beträgt maximal 3 Mann (Truppmann, Maschinist und Truppführer).


Löschgruppenfahrzeug (LF) 16-TS

Das LF ist für die feuerwehrtechnische Beladung der taktischen Feuerwehrgrundeinheit, einer Gruppe (neun Personen, Gruppenführer, Maschinist und sieben weiteren Mannschaftsmitgliedern), ausgelegt. Die Beladung dieser Löschfahrzeuge ist hauptsächlich ausgerichtet auf Brandbekämpfung und einfache technische Hilfeleistung. Es verfügt über eine (hier vorne am Fahrzeug) fest eingebaute und vom Fahrzeug angetriebene Feuerlöschpumpe, sowie eine zusätzliche, mobile einsetzbare, Tragkraftspritze.


Schlauchwagen (SW) 2000

Die Beladung des SW besteht fast ausschließlich aus Schlauchmaterial. Verladen sind hauptsächlich 2000 Meter an B-Druckschläuchen zur Herstellung einer Wasserversorgung über weitere Strecken. Diese sind bereits zusammengekuppelt verladen und können während der Fahrt ausgelegt werden. Zudem werden unter anderem eine Tragkraftspritze, diverse wasserführende Amaturen und eine Motorkettensäge mitgeführt. Die Besatzung umfasst auch hier maximal einen selbstständigen Trupp (3 Mann).


Ölschadensanhänger (ÖSA)

Der ÖSA wird mitgeführt, wenn die Lage die Beseitigung einer Ölspur oder das Auslegen von Ölsperren notwendig macht. Auf dem Anhänger sind etwa Auffangfässer, Ölbindemittel, diverse Sperr- und Warnschilder u.ä. verlastet.


Mannschaftstransportwagen (MTW)

Der MTW dient vorrangig zum Transport von Personal. Im Einsatz entweder zur Nachführung oder zum Austausch von Personal, oder etwa zur Sicherstellung einer weiteren Versorgung bei länger andauernden Einsätzen. Auch für unsere Jungendfeuerwehr ist der MTW als Transportmittel unerlässlich.


Funkrufnamen

Zur Durchführung des Sprechfunkverkehrs ist ein Funkrufname erforderlich. Dieser setzt sich aus Teilen der sogenannten Operativ-Taktischen Adresse (OPTA) des Digitalfunkes zusammen. Sie beginnt mit einer zweistelligen Gemeindekennziffer (10 bis 39), deren Vergabe durch den Landkreis erfolgt (13 für die Samtgemeinde Amelinghausen). Danach folgt eine zweistellige Ziffer für die jeweilige Fahrzeug- und Funktionskennung für das entsprechende Fahrzeug. Der Funkrufname schleißt dann ab mit einer Ordnungskennung (auch Unterscheidungskennzeichen) die von den Kommunen festgelegt wird. Damit können mehrere Fahrzeuge zwischen den verschiedenen Ortswehren. unterschieden werden (20  für Soderstorf).

Fahrzeug
Funkrufname
 ELW 13-11-20
MTW

13-17-20

TLF 8/24

13-21-20

LF 16-TS

13-44-20

SW 2000

13-62-20



Fahrzeuggalerie